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Vertragsprüfung

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Wer seinen ambulanten Pflegevertrag prüfen lassen möchte, kann diesen an die Verbraucherzentrale senden.

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Im Rahmen des Projekts "Marktprüfung ambulante Pflegeverträge" prüfen die Verbraucherzentralen ambulante Pflegeverträge auf Rechtsverstöße hin.

Sie verschaffen sich so einen detaillierten Überblick über die im Markt verwendeten Vertragsbedingungen.

Unfaire Klauseln oder gar Betrugsfälle können so aufgedeckt und im Einzelfall abgemahnt werden.

Unterstützen Sie unsere Arbeit für einen verbraucherfreundlichen Pflegemarkt und senden Sie Kopien ihrer Verträge:

  • mit einem ambulanten Pflegedienst
  • mit Anbietern von "Angeboten zur Unterstützung im Alltag" (bis Ende 2016 als "Betreuungs- und Entlastungsleistungen" bekannt)
  • mit ausländischen Haushalts- und Betreuungskräften oder Vermittlungsagenturen solcher Kräfte
  • mit Anbietern von Hausnotrufsystemen oder ähnlichen Dienstleistungen

 

Die Verträge werden vertraulich behandelt. Persönliche Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Wer möchte, kann Daten vorab anonymisieren.

Senden Sie uns Ihren Vertrag auch dann, wenn Sie mit Ihrem Anbieter zufrieden sind - wir suchen auch nach verbraucherfreundlichen Regelungen!


Sie haben Fragen zu Ihrem Vertrag oder zum Angebot eines Anbieters von Pflege- und Betreuungsleistungen?

Wir informieren per Telefon unabhängig und vertraulich zu Verbraucherrechten sowie vertragsrechtlichen Fragen und Problemen in der ambulanten Pflege: Info-Telefon.



Hintergrund

Für die Organisation der Pflege in den eigenen vier Wänden beauftragen viele Verbraucher ambulante Pflegedienste, ausländische Betreuungskräfte oder holen sich Hilfe durch sogenannte "Angebote zur Unterstützung im Alltag" (ehemals "Betreuungs- und Entlastungsangebote").

Was viele Verbraucher nicht wissen: Schließen sie Verträge mit entsprechenden Anbietern ab, sind sie für die rechtliche Prüfung dieser Pflege- und Betreuungsverträge selbst verantwortlich, und nicht, wie oftmals angenommen, die Pflege- oder Krankenkassen.

Viele dieser Verträge enthalten vorformulierte Klauseln, die für Laien nicht immer leicht zu verstehen sind, zum Beispiel zu Kündigungsfristen oder Haftungsfragen. Außerdem sehen sich viele Betroffene in ihrer aktuellen Lebenssituation nicht in der Lage, sich intensiv mit der schwierigen Vertragsmaterie auseinanderzusetzen. Hier kann die Verbraucherzentrale wichtige Unterstützung leisten.

Anmerkung der Redaktion: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sollen explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden.

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz BMJV