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1. Dialogforum zur häuslichen „24-Stunden-Betreuung“ in Berlin

Pressemitteilung vom
Eröffnung des Dialogforums am 21. Mai 2019 in Berlin

Natalia Bott, Projektleiterin "Grauer Pflegemarkt", eröffnet das Dialogforum

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Im Rahmen des Projekts „Grauer Pflegemarkt“ wurde am 21. Mai 2019 die erste Veranstaltung für Fachpublikum durchgeführt. Zum Thema „Häusliche 24-Stunden Betreuung – Wirklichkeit und Wünsche“ tauschten sich rund 30 Gäste aus.

Das Dialogforum fand in den Räumlichkeiten der Verbraucherzentrale Berlin statt.

Die Fachveranstaltung wurde von den Verbraucherzentralen Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projekts „Verbraucherschutz im ‚Grauen Pflegemarkt‘ stärken“ ausgerichtet. Das Forum bot eine Plattform zum gezielten fachlichen Austausch zum Thema häusliche „24-Stunden-Betreuung“.

Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Pflege und erörterten in Fachvorträgen mit anschließender Diskussion aktuelle Herausforderungen und Bedarfslagen in der häuslichen „24-Stunden-Betreuung“. Unter den Gästen waren Vertreter von Angehörigenorganisationen, der Seniorenvertretungen und Bezirksämter, des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Anbietern, Krankenkassen und Pflegestützpunkten aus Berlin.

Intensiv diskutiert wurde über die Rechtsunsicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher hinsichtlich der Legalität der ambulanten „24-Stunden-Betreuung“, über den Mangel an Informationsmöglichkeiten sowie fehlende Beratungsangebote. Neben rechtlichen Aspekten standen Qualitätsstandards im Bereich der häuslichen „24-Stunden-Betreuung“ und die Übertragbarkeit aus anderen Bereichen der ambulanten Pflege im Fokus. Zudem wurden Alternativen zur häuslichen „24-Stunden-Betreuung“ vorgestellt.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

Anmerkung der Redaktion: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen sollen explizit als geschlechtsunabhängig verstanden werden.

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz BMJV